Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßt Fortsetzung der Arbeiten am Baulos 2 auf dem Neumarkt

Visualisierung der Ostfassade des Baulos 2, Grafik: T.E.B. Siebte Grundstücksgesellschaft mbH & Co.KG

Nach dem Verwaltungsgericht hat auch das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden, dass auf dem Grundstück des Bauloses 2 am Neumarkt weiter gebaut werden kann. Zuvor hatte die Eigentümerin eines Nachbargrundstücks bei der Stadt Widerspruch gegen die Baugenehmigung für das siebengeschossige Gebäude, in dem Einzelhandel und ein Hotel untergebracht werden sollen, eingelegt. Durch das nun entschiedene einstweilige Rechtsschutzverfahren wollte sie einen Baustopp durchsetzen.

„Ich freue mich, dass das Gericht die Position der Verwaltung bestätigt hat, weil so eine Fortsetzung der privaten Baumaßnahme vor H&M möglich ist“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Sollte die Antragstellerin den Widerspruch nun nicht von sich aus zurückziehen, wird die Stadt ihn zurückweisen.“ Gegen den ablehnenden Widerspruchsbescheid könnte die Eigentümerin dann Klage einreichen. Während des dann folgenden Verfahrens könnte jedoch weiter gebaut werden.

Ausgrabungen hinter dem ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäude sollen Aufschluss über einstiges Sumpfgebiet geben

Ellinor Fischer und Sara Snowadsky vom Fachdienst Archäologische Denkmalpflege für Stadt und Landkreis Osnabrück in dem Zelt, das einen Teil der Grabungsstätte abdeckt. ©  Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Seit einigen Tagen finden hinter dem ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäude an der Johannisstraße Ausgrabungen statt. Die Grabungsleiterinnen Sara Snowadsky und Ellinor Fischer vom Fachdienst Archäologische Denkmalpflege für Stadt und Landkreis Osnabrück versuchen Details über die Vergangenheit des Ortes zu finden.

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Verwaltungsgericht gibt Klage statt – Neumarkt bleibt für Autos geöffnet

Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat den Klagen gegen die Sperrung des Neumarktes für den motorisierten Individualverkehr stattgegeben. Geklagt hatten Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden am und um den Wallring. Damit bleibt der Neumarkt für Autos auch weiterhin befahrbar. Ob die Stadt Osnabrück Berufung gegen das Urteil einlegt, steht noch nicht fest. „Wir warten zunächst die schriftliche Urteilsbegründung ab und prüfen, ob eine Berufung Erfolg verspricht und zweckmäßig ist“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Nachdem die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, bleibt der Stadt Osnabrück ein Monat, um Berufung einzulegen und ein weiterer Monat, um die Berufung zu begründen.

Der Rat der Stadt hatte im Mai 2017 mehrheitlich die Teileinziehung – also die Sperrung für Autos – des Neumarktes zwischen Neuer Graben und Kollegienwall sowie zwischen Lyrastraße und Neumarkt beschlossen – gegen die Empfehlung von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und der Verwaltung. Im Oktober 2017 sperrte die Stadt den Neumarkt schließlich für den motorisierten Individualverkehr. In einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren gab das Oberverwaltungsgericht den Antragsstellern schließlich recht, sodass der Neumarkt seit Januar 2018 wieder befahrbar ist.

Geflutete Baugrube „Baulos 2“

Ponton und Bagger auf der gefluteten Baugrube. Foto: Lars Westerheider, nwit.

Am Baulos 2 wird inzwischen von einem Ponton aus weitergebaggert. Nötig ist dies nicht wegen der Regenfälle der letzten Wochen, sondern war wegen des Grundwasserstands in der Nähe der Hase von Beginn an geplant. Der Tiefbau nähert sich der Herstellung der Bodenplatte. Würde man diese in der angestrebten Tiefe in konventioneller Bauweise anlegen, würde das Grundwasser sie aufschwemmen. Stattdessen wird die Betonplatte unter Wasser gegossen, sodass sie von dessen Gewicht unten gehalten wird. Erst wenn durch weitere Aufbauten das Eigengewicht des Kellers hoch genug ist, wird das Wasser wieder abgepumpt. Die gleiche Bauweise ließ sich auch schon beim L&T Sporthaus beobachten.

Kurzzeitige Änderung der Abfahrtspositionen am Neumarkt ab 14. Oktober

Anpassungs- und Markierungsarbeiten der Stadt Osnabrück

Ab Montag, 14. Oktober, bis Sonntag, 20. Oktober 2019, wird der Bussteig A Ersatz (vor dem VGH-Gebäude) am Neumarkt aufgrund der Anpassungs- und Markierungsarbeiten durch die Stadt aufgehoben. Dadurch ändern sich die Abfahrtspositionen der Linien 21/22 und S10 in Richtung Natruper Straße sowie der Linie 51/52/53 in Richtung Parkstraße bzw. Rosenplatz.

Die neuen Abfahrtspositionen ab dem 14.10.2019 sind:

Linie 21/22 von Bussteig A1 (Sportarena)

Linie S10 von Bussteig A2

Linie 51/52 und 53 von E1 (Kollegienwall)

über Kollegienwall – Johannisfreiheit – Süsterstraße (Linie 51 und 52) –

Johannisstraße (Linie 53)

Die Haltestelle G1 Lyrastraße wird von den oben genannten  Linien nicht mehr bedient. Alle weiteren Linien halten am Neumarkt wie bisher. Die Stadt Osnabrück nutzt die Herbstferien für Anpassungs- und Markierungsarbeiten am Neumarkt und in der Johannisstraße. Ab dem 21. Oktober 2019 mit Öffnung der Johannisstraße werden die Haltestellenpositionen neu aufgeteilt.

Stadt Osnabrück bereitet Johannisstraße auf Busverkehr vor

Die Osnabrücker Busse fahren nach den Herbstferien wieder durch die Johannisstraße. Weil die Neugestaltung des Neumarktes derzeit noch überarbeitet wird, bereitet die Stadt die Haltestellen in der Johannisstraße ab der 39. Kalenderwoche (23. bis 27. September) auf die Umstellung vor. Ab Montag, 21. Oktober, ist die Straße dann wieder für Busse befahrbar.

Zwischen Neumarkt und Seminarstraße werden dazu beidseitig Bussteige betoniert, zwischen der Seminarstraße und der Großen Rosenstraße einseitig. Hinzu kommt die Haltestelle vor der St. Johann Behindertenhilfe Osnabrück. Sie wird neu gepflastert. Außerdem verbessert die Stadt die Beleuchtungssituation in der Johannisstraße. In den Herbstferien wird zudem am Neumarkt vor dem ehemaligen Sportarena-Gebäude der Bussteig zurückgeschnitten und erweitert. Damit wird Platz geschaffen für die haltenden Busse, den Fahrradstreifen, eine Fahrspur sowie eine Linksabbiegespur für Busse in die Johannisstraße. Diese Arbeiten sowie die dazugehörigen Markierungsarbeiten auf dem Neumarkt werden bis zum 18. Oktober abgeschlossen sein.

Antrag abgelehnt: Bebauungsplan „Neumarkt“ ist wirksam

„Ich freue mich sehr, dass nun erstmal Klarheit herrscht und es somit weitergeht“, kommentiert erleichtert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Beschluss des Verwaltungsgerichts. „Das Gericht hat die Wirksamkeit des Bebauungsplanes Nummer 525 ‚Neumarkt‘ festgestellt.“

Das Gericht hatte den Eilantrag gegen die Baugenehmigung für den Zauberwürfel (Baulos 2) am Neumarkt abgelehnt. Eine benachbarte Grundstückseigentümerin hatte den Antrag gestellt. Das Gericht sieht keinen „rügefähigen Fehler des Bebauungsplanes“. Auch bestünden keine „brandschutzrechtlichen Bedenken“.

Link: Presseinformation des Verwaltungsgerichts

Busse halten ab Donnerstag wieder am Neumarkt

Ab dem vergangenen Donnerstag, so war es geplant, sollten die Busse wieder am Osnabrücker Neumarkt halten. Weil die dafür erforderlichen Markierungs- und Umbauarbeiten jedoch bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeführt worden waren, musste der Termin verschoben werden. Die Umstellung auf denselben Zustand wie vor den Sommerferien findet nun am Donnerstag, 22. August, statt.

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OB Griesert sieht für Einkaufszentrum keine Zukunft

Die Sommerpause hat die Verwaltung genutzt, für den Bereich zwischen Neumarkt und Großer Rosenstraße eine städtebauliche Idee zu formulieren, in der das Einkaufszentrum keine Zukunft mehr hat. Dazu wurden zwei Beschlussvorlagen erstellt, die in öffentlicher Sitzung diskutiert werden sollen: Erstmalig am Donnerstag, 22. August im Stadtentwicklungsausschuss.

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Schmetterlingseffekt sorgt am Neumarkt für Aufregung: Folgen eines Versehens

Ob der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann, will in Osnabrück keiner beantworten, aber etwas Vergleichbares ist am Neumarkt passiert: Täglich werden zahlreiche Aufträge für kleinere und größere Bauarbeiten an Baufirmen vergeben. Das ist Alltagsgeschäft, das normalerweise reibungslos und zuverlässig funktioniert. Und so hätten auch die erforderlichen Bau- und Markierungsarbeiten am Neumarkt rechtzeitig beauftragt werden müssen, damit diese am Ende der Ferien ausgeführt werden können: Einige Markierungen sollten neu aufgetragen werden, andere hätten entfernt werden müssen, darunter auch drei Fahrradpiktogramme auf der Busspur vor dem ehemaligen Wöhrlgebäude. Außerdem sollten die provisorischen Bussteige zurückgebaut und die Ampeln angepasst werden.

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