Osnabrücker Planungsbüro gewinnt Fassadenwettbewerb für Neubau auf dem Grundstück Neumarkt 3

Fassade Neumarkt 3, Nachtansicht; Copyright pbr Planungsbüro Rohling AG

Die Planungen für den Neubau am Neumarkt 3 (ehemals SportArena) schreiten voran. Den Fassadenwettbewerb für das Hotel, das dort entstehen soll, hat die pbr Planungsbüro Rohling AG gewonnen. Das Osnabrücker Büro setzte sich mit seinem Entwurf gegen sieben Konkurrenten durch.

Alle Entwürfe lagen der Jury anonymisiert vor, sodass die Mitglieder sie vor ihrer Entscheidung keinem der Büros zuordnen konnten. Die Entscheidung für den Entwurf der pbr Planungsbüro Rohling AG kristallisierte sich bereits früh in der fünfstündigen Jurysitzung heraus. „Nachdem wir alle relevanten Aspekte besprochen hatten, konnten wir einen eindeutigen ersten Platz vergeben“, so Schmitz.

Fassade Neumarkt 3, Tagansicht; Copyright pbr Planungsbüro Rohling AG

„In dem Entwurf passt sich der Neubau sehr sensibel und fein in die Umgebung mit dem Hasehaus und dem Landgericht ein“, erklärt der Architekt die Vorzüge. „Wir haben hier eine wertige, dem Ort angemessene Architektursprache. Das verströmt Ruhe.“ Der Entwurf zeichnet sich unter anderem durch einen Sockel aus, der an der Ecke eine zweigeschossige Öffnung zur Straße hin aufweist. „Eine solch hochwertige Hotelfassade kommt sowohl der Stadt als auch dem Investor entgegen, das ist der Idealfall“, betont Schmitz.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freute sich, dass ein Osnabrücker Planungsbüro den Wettbewerb gewonnen hat. Einig waren sich die Jurymitglieder, dass es bei der konkreten Umsetzung des Entwurfs noch geringfügige Anpassungen geben könnte.

Von links: Dr. Theodor Bergmann, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Prof. Peter Schmitz (Architekt), und Stadtbaurat Frank Otte; Foto: Stadt Osnabrück, Gerhard Meyering

Den zweiten Platz bei dem Wettbewerb belegte das Büro Heimspiel Architekten aus Münster, das das Büro MAS Architectuur aus den Niederlanden auf Platz drei verwies.

Der Investor plant mit einem Baubeginn im kommenden Frühjahr. „Wenn das gelingt, kann das Hotel im Sommer 2020 fertiggestellt werden“, so Bergmann. Entstehen sollen ein Hotel mit 130 Zimmern sowie eine davon unabhängige Gastronomie im Erdgeschoss des Neubaus.

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Wettbewerbsblätter 1. Platz (*zip)

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